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Haben Sie sich schon einmal gefragt, was wir eigentlich unter dem Begriff “Problemhunde” verstehen? Darunter wird ein Verhalten des Hundes verstanden, welches vom Halter nicht akzeptiert wird bzw. akzeptiert werden kann. Wir definieren dies auch gerne als “Fehlverhalten”. Das Problem hat aber prinzipiell der Hundeführer und nicht der Hund. Ohne Beeinflussung bzw. konsequentes Handeln durch den Halter agiert der Hund ganz natürlich und zwar so, wie er von Natur aus programmiert wurde. Aufgrund von angeborenen Trieben. Hat der Hund keinerlei Betätigungsfelder und wird jeglicher Arbeit beraubt, kann das wölfische Erbe hervorbrechen. Es ist somit die Aufgabe des Halters, seinem vierbeinigen Begleiter aufzuzeigen, was er tun darf und was nicht erwünscht ist. Unserem Vierbeiner müssen ganz klare Grenzen gesetzt werden und dazu ist es nie zu spät. Viel zu oft und aus Unwissenheit überlassen wir unseren Hunden die Führung. Und noch viel öfter kommen die Hunde damit eigentlich gar nicht klar. Wenn wir uns ein Wolfsrudel ansehen, bemerken wir, dass sie in Gruppen organisierte Raubtiere sind, die Sozialordnungen - vorallem in der Paarungszeit - in Frage stellen, sozialen Status aktiv demonstrieren. Ihre Führer leiten zielstrebig und sicher das Rudel und sie erscheinen immer irgendwie “erhaben”, ruhig und gelassen. Es ist also absolut nicht notwendig, mit Ihrem Hund zu brüllen oder ihn gar zu schlagen. Dadurch verliert er Ihnen gegenüber immer mehr das Vertrauen. Und was ist das wichtigste für ein harmonisches Zusammenleben? Blindes Vertrauen, oder?
“Problemhunde” entstehen überwiegend durch Unwissenheit des Hundehalters. Also: Lernen Sie die Verhaltensweisen und Signale, die Ihr Hund aussendet zu verstehen und Sie erkennen, warum Ihr Hund in gewissen Situationen bestimmte Verhaltensmuster zeigt.
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